Zalando Outletstore und alle wollen hin
Zalando macht es wie die Jungs und Mädels in Wimbledon – alles ist rationiert. Als in Berlin im November des vergangenen Jahres deren Outlet Store für wenige Tage geöffnet hatte, war er nicht für jeden zugänglich – man musste eine Karte haben, die man nur als Online-Shop-Kunde oder Facebook-Fan bekommen konnte.
Ich bin zwar beides nicht, von einer Freundin ließ ich mich allerdings breitschlagen, sie als “Gasthörer” zu begleiten und stöberte also an einem Samstag in der gigantischen Schuhsammlung herum (ja, damals gab es NUR Schuhe!).
Ich bin auch fündig geworden und habe ein Paar Treter von Esprit und eines von Diesel für zusammen 50 Euro gekauft. Das fand ich OK.
Die Dinger waren sicher 3rd – 4th Season, aber wer sich wie ich immer nur zeitlose Kleidung kauft, der muss nicht jedes Jahr die Kleidertonnen füttern, wenn mal wieder Senfgelb, Currygelb, Schlammbraun oder sonst eine unsinnige “Farbe” von irgend welchen Marketing-Druffis dem Volk schmackhaft gemacht wird.
Zalando legt nach: Mittlerweile gab es sogar einen Zalando-Popupstore – der sah aber echt müllig aus und hatte totale Schrottkleidung von irgend welchen bescheuerten lokalen Designern. Gut ist, dass der Popupstore, der Natur einer solchen Einrichtung folgend, ganz fix wieder verschwand.
Kleiner Tipp für Online-Besteller: Die Google-Suche nach “Gutschein + Brandname” lohnt mittlerweile für fast alle großen Online-Shops. Es gibt auch zahllose Seiten, die solche Coupons sammeln.
Wer nicht so richtig gerne im Netz einkauft und auch nicht aus unserer schönen Hauptstadt ist, der kann definitiv beim nächsten Berlinbesuch einen Abstecher zum Zalando-Outlet in x-Berg einplanen.