Schwere Zeiten für Verkäufer von Straßenzeitungen
Gestern was ich mit einem Kumpel in einer Bar in Friedrichshain – und wie es mittlerweile üblich ist, kam ein Zeitungsverkäufer der Motz durch die Reihen um sein Druckwerk an den Mann zu bringen.
Mein Kumpel hat ihm ein Exemplar abgekauft und es entwickelte sich ein Gespräch über die aktuelle Marktlage und die Verdienstmöglichkeiten im rollenden Zeitungsgewerbe.
Der Verkäufer beklagte sich über einen stetig schrumpfenden Kundenkreis in Friedrichshain. Immer weniger Leute verstehen mich oder mein Druckerzeugnis, meinte er.
Da kam ich mit der Idee auf, sein Produkt doch an die Zielgruppe anzupassen und das Blatt zusätzlich auf spanisch und englisch herauszubringen um diesen noch unbewirtschafteten, zahlungskräftigen Kundenkreis zu erschließen.
Die Idee fand er gut und wollte sie an die Redaktion weiter leiten. Wenn ihr also in Zukunft nicht nur die Motz, sondern zusätzlich die “Grouch” und die “Mechero” kaufen könnt. Ich bin schuld.